Die Fusion ist beschlossene Sache!

"Die Zukunft kann man am besten voraussagen, wenn man sie selbst gestaltet." Alan Kay – amerikanischer Informatiker (*1940)

Haltern am See/Lüdinghausen. Bereits im letzten Jahr haben sich die Volksbank Haltern eG und die Volksbank Lüdinghausen-Olfen eG dazu entschlossen, ihre Zukunft gemeinsam zu gestalten. Es folgte ein intensiver Fusionsprozess, in dem das gemeinsame Institut detailreich beleuchtet und konzipiert wurde. Auch unsere Vertreter sind von unserer gemeinsamen Bank überzeugt. Nachdem am Montag, den 24. September 2018 die Vertreterversammlung der Volksbank Haltern eG der Fusion einstimmig zugestimmt hat, votierten auch die Vertreter der Volksbank Lüdinghausen-Olfen eG am Dienstag, den 25. September 2018 für den Zusammenschluss unserer beiden Häuser.


Gemäß den positiven Beschlüssen aus den Versammlungen, werden die Genossenschaftsbanken per Vorausbeschluss zum 01.01.2019 zu einem gemeinsamen Haus verschmelzen. Die Verschmelzung wird mit Eintragung in das Genossenschaftsregister rechtskräftig. Das neue Haus trägt den Namen "Volksbank Südmünsterland-Mitte eG". Juristischer Sitz der Bank wird Lüdinghausen sein. Der Standort in Haltern am See wird Verwaltungssitz der neuen Bank.


"Wir freuen uns über die eindeutigen Ergebnisse unserer Vertreterinnen und Vertreter. Dieses große Vertrauen beweist einmal mehr, dass unser Zusammenschluss der richtige Schritt in der Gestaltung unserer Zukunft ist. Durch unsere künftige Größe bieten sich ganz neue Möglichkeiten, mit denen wir unsere Kunden und unsere Region fördern können", sagt der Vorstandssprecher Marcus W. Leiendecker.


Er führt auch künftig als Vorstandssprecher, gemeinsam mit den Vorstandskollegen Henning Henke, Berthold Stegemann und Christoph Sebbel das neue gemeinsame Haus. Mit der gebündelten Kraft festigt das fusionierte Finanzinstitut die Position am Markt und führt das erfolgreiche Geschäftsmodell einer tief verwurzelten Genossenschaftsbank weiter fort.

Herr Henke erkennt im Zusammenschluss eine klare Zukunftsperspektive: "Wir möchten die Leistungen für unsere Mitglieder und Kunden verbessern. Die Privat- und Firmenkunden in der Region profitieren durch ein noch professionelleres Beratungs- und Betreuungsangebot, zum Beispiel durch den Ausbau des Spezialistentums. Wir wachsen mit unseren Kunden und deren Bedürfnissen mit."


Mit der Verschmelzung schließen sich zwei starke Partner auf Augenhöhe zusammen, um die in der Region vorhandenen Wachstumspotenziale noch besser zu nutzen, die Arbeitgeberattraktivität zu steigern und die regulatorischen Anforderungen leichter erfüllen zu können. "Mit der Fusion sichern wir unsere Ertragskraft in unsicheren Zeiten, durch die Fusion erreichen wir Einsparpotenziale und Synergieeffekte in Millionenhöhe. Gemeinsam können wir deshalb auch unseren Mitarbeitern, Kunden und unserer Region mehr bieten", zeigt sich Berthold Stegemann überzeugt. "Mit unseren ähnlichen Geschäftsphilosophien, unseren angrenzenden Geschäftsbieten aber auch unserer Unternehmenskultur passen die Volksbank Haltern eG und die Volksbank Lüdinghausen-Olfen eG einfach sehr gut zueinander", findet auch Christoph Sebbel.


Die Volksbank Lüdinghausen-Olfen eG ist das juristisch übernehmende Institut. Diese Lösung ist hinsichtlich der Grunderwerbssteuer die günstigste Möglichkeit. Damit handeln die Vorstände und Aufsichtsräte im Sinne der Mitglieder. Denn so wird Eigenkapital eingespart. Die Fusion wird auf Augenhöhe vollzogen. Neben der intensiven, vertrauensvollen bisherigen Zusammenarbeit im Fusionsprozess wird die "Augenhöhe" auch durch die künftige paritätische Gremienzusammensetzung sichergestellt. Mit der Verschmelzung steigt die Bilanzsumme auf rund 982 Millionen Euro.


Die technische Fusion, bei der die Kunden- und Kontobestände aber auch die EDV-Systeme und das Online-Banking beider Banken zusammengeführt werden, ist für das vierte Quartal 2019 geplant. Ab diesem Zeitpunkt wird es eine gemeinsame Bankleitzahl und einen einheitlichen Internetauftritt geben. Rund 190 Mitarbeiter betreuen dann an 11 Standorten über 23.000 Mitglieder.


"Wir haben mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beider Häuser die notwendige Vorarbeit für die Fusion geleistet", erklären Vorstände und Aufsichtsräte einhellig, "mit diesem überragenden, positiven Votum in der Versammlung freuen wir uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit."