Der Erfolg von morgen wird heute entschieden

Haltern am See. Vor einigen Wochen starteten die Volksbank Haltern eG und die Volksbank Lüdinghausen-Olfen eG Sondierungsgespräche, mit dem Ziel einer dauerhaften Partnerschaft. Im nächsten Schritt haben beide Volksbanken nun eine Absichtserklärung für eine Kooperation und eine geplante Verschmelzung unterzeichnet. Im Fokus der Zusammenarbeit steht zunächst die anstehende Umstellung der IT-Systeme des Rechenzentrums.


Ziel der Absichtserklärung ist die Verschmelzung in 2019. Hierdurch entsteht eine leistungsstarke Bank im südlichen Münsterland mit einer Bilanzsumme von ca. 1 Milliarde Euro und rund 180 Beschäftigten.


Die nachhaltigen Veränderungen in der Kreditwirtschaft stellen die deutschen Banken vor immer größere Herausforderungen, die es zum Wohle der Mitglieder und Kunden anzunehmen und zu bewältigen gilt. Die Märkte werden komplexer und somit auch die Ansprüche der Kunden an ihr Bankinstitut vielseitiger. Dies bedeutet, dass sich die Banken neu orientieren und ausrichten müssen, um diesen gestiegenen Anforderungen in vollem Umfang gerecht werden zu können. Qualität in der Beratung und Betreuung vor Ort in den Geschäftsstellen sowie die zunehmenden hohen Kosten der Digitalisierung stellen große Herausforderungen dar, die die beiden Häuser künftig gemeinsam angehen.


Des Weiteren treffen die veränderten ordnungspolitischen Rahmenbedingungen sowie die Anforderungen seitens des Gesetzgebers die Volksbanken und Raiffeisenbanken aufgrund ihrer dezentralen Struktur hart.


Vor diesem Hintergrund haben die Vorstände und Aufsichtsräte der Volksbank Haltern eG und der Volksbank Lüdinghausen-Olfen eG die Absicht bekundet, ihre Kräfte zu bündeln und sich zukünftig gemeinsam zu präsentieren.


Ziel ist es eine langfristige Lösung zu schaffen, die die Zukunftsfähigkeit der neuen Bank auch unter erschwerten Bedingungen sichert. Die damit angestrebte Stärkung des gemeinsamen Wirtschaftsraums in der Region südliches Münsterland dient dem Wohle der Mitglieder und Kunden und schafft auch langfristige berufliche und persönliche Perspektiven für alle Mitarbeiter. Denn bei allen bisherigen Gesprächen standen und stehen auch weiterhin Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter im Mittelpunkt der Überlegungen. In der Tradition beider Häuser wird in einer überschaubaren Größe weiter auf persönliche Nähe gesetzt und Kompetenz vor Ort gezeigt.
Gleiche Zielsetzungen und sich ergänzende Kernkompetenzen der beiden Kreditgenossenschaften machen diesen zukunftsweisenden Schritt mit hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeitern einfach.


Zwei gesunde Banken fusionieren aus einer starken Position heraus und nutzen so die besseren Chancen eines größeren Marktgebietes. Das Geschäftsgebiet umfasst zukünftig die Marktbereiche Haltern, Lüdinghausen und Olfen. Damit wird sich in der marktmäßigen Betreuung für alle Mitglieder und Kunden nichts ändern.

v. l.: Henning Henke, Bernhard Hagen, Marcus W. Leiendecker, Christoph Sebbel, Werner Buthmann, Berthold Stegemann