Gutes Miteinander spiegelt sich im neuen Namen

Ab 2019: Volksbank Südmünsterland-Mitte

Haltern am See. Die Volksbank bekommt einen anderen Namen, wenn sie zum 1. Januar 2019 mit den Volksbanken Lüdinghausen-Olfen eine Partnerschaft eingeht. Das neue Geldinstitut
firmiert nach der „Eheschließung“ unter dem Namen „Volksbank Südmünsterland-Mitte“, vor Ort kommt der Zusatz „Haltern am See“ dazu. „Wir passen aufgrund der ländlichen Prägung
gut zueinander. Der Name bringt das zum Ausdruck“, sagte Vorstand Henning Henke auf Nachfrage. Auf beiden Seiten sei die Zusammenarbeit von großer Sympathie geprägt.
Am 7. März hatten die Vorstände Henning Henke und Christoph Sebbel die Fusion öffentlich gemacht (wir berichteten). „Wir haben nun zwei Jahre Zeit, die Voraussetzungen zu schaffen“, sagte Henke. „Wir gehen unaufgeregt, aber nachhaltig aufeinander zu.“ Der Verwaltungssitz der neuen Volksbank ist Haltern am See, der juristische Sitz künftig Lüdinghausen. Für die Kunden ändert sich mit der technischen Umstellung im Herbst 2019 die Bankleitzahl. Aber darüber wird die Volksbank ihre Kunden rechtzeitig unterrichten. Zurzeit kümmern sich die Banken um die EDV-Umstellung. Das hätten sie auch ohne Fusion tun müssen, denn die beiden Rechenzentren verschmolzen zu einem Zentrum. Alle Banken in Mittel- und Norddeutschland haben deshalb die Aufgabe, ihre Strukturen zu überarbeiten. „Wir bewerkstelligen das nun mit Blick auf die Zukunft gemeinsam“, sagte Henke.


Umbauarbeiten

Da für das neue Gesamthaus der Verwaltungssitz Haltern sein wird und auch die Vorstände – Henning Henke, Christoph Sebbel, Marcus W. Leiendecker, Berthold Stegemann – hier ab 2019 präsent sein werden, sind Umbaumaßnahmen am Hauptstellengebäude Raiffeisenplatz angedacht. Dieses wurde den Mitgliedervertretern im Rahmen der im Mai stattgefundenen
Vertreterversammlung bereits mitgeteilt. „Wir werden unser Gebäude am Raiffeisenplatz optimieren“, kündigte Henning Henke Baupläne an. Das direkt angrenzende Wohnhaus hat die Bank bereits gekauft. Henke: „Es wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.“ Dazu gibt es aber noch keine konkreten Pläne.


Die Vertreterversammlungen entscheiden im Herbst 2018 getrennt voneinander über die Fusion, 2020 entscheiden sie erstmals gemeinsam über den Abschluss der Volksbank
Südmünsterland-Mitte.

 

Pressetext: Halterner Zeitung